TextilMuseum - DIE SCHEUNE
Spinnen/Weben + Kunst - Sammlung Tillmann
Textilmuseum DIE SCHEUNE

Andrea Hess

Textilmuseum DIE SCHEUNE

Andrea Hess

Textilmuseum DIE SCHEUNE

Andrea Hess

Textilmuseum DIE SCHEUNE

Andrea Hess

Herzlich Willkommen

im Textilmuseum DIE SCHEUNE

Wir freuen uns die 2.Ausstellung in diesem Jahr

präsentieren zu können!



Die Künstlerin Andrea Hess zeigt

unter dem Titel "Geh aus mein Herz" ihre Nähzeichnungen


Die Nähzeichnungen von Andrea Hess sind differenzierte lineare Strukturen, ihre Materialien Faden, Stoff und Karton, ihr Werkzeug ist die Nähmaschine, ihr thematischer Parcours weit gesteckt.

Sie lässt poetische Bildwelten assoziativ aus einem inneren Bild entstehen. Keine lockere Skizze geht voraus; die Linienführung entwickelt sich im konkreten Tun, ist durch Spontaneität und Schnelligkeit gekennzeichnet – die Striche fließen.

Die so geschaffenen Szenen strahlen Ruhe und Gelassenheit aus, erinnern an ferne Gestade und helle Tage.

Bei der neuen Werkgruppe „dresscode“ wird der Faden, sonst meistens eher fragile, transparente Lineatur inszeniert, flächig und stofflich verdichtet: Nackte Körper aus Kunstgeschichte und Trivialkunst bekommen ein farbiges Fadenkleid und damit auch einen Platz im Hier und Jetzt.

Bei den vielen Metaphern um den Faden fiele einem hier nicht zuletzt der „Lebensfaden“ ein.

Dr. Gudrun Selz



Die RP zur Ausstellung:

Zur Eröffnung der zweiten Ausstellung des Jahres im "Textilmuseum Die Scheune" in Hinsbeck-Hombergen trägt den Titel „Geh aus mein Herz“. Leiterin Ulla Tillmann-Salge konnte jetzt zur Eröffnung über 121 Besucher begrüßen. Bei einer kleinen Feier war auch die Künstlerin Andrea Hess dabei, die aus ihrer Heimatstadt Freiburg mit einem mit Bildern vollbepackten Auto angereist war. Diese Bilder waren jedoch nicht mit Stiften oder Pinseln entstanden, Andrea Hess zeichnet mit der Nähmaschine. Daher auch der Untertitel der Ausstellung: Nähzeichnungen.

bitte weiterlesen


Ulla Tillmann-Salge (l) mit Andrea Hess (r)





Neues Altes für DIE SCHEUNE

Mangelbrett und Mangelrolle sind Vorläufer unserer Bügeleisen.

Diese wichtigen Haushaltsgeräte wurden bis ins 19.Jahrhundert benutzt, um große Wäschestücke wie Laken, Tischdecken und Handtücher zu glätten.

Die noch feuchte Wäsche wurde um die Mangelrolle gewickelt und dann mit Hilfe des Mangelbretts und viel Druck auf einer glatten Fläche z.B. einem Tisch – hin und her gerollt.

Mit einer Hand wurde der Griff des Mangelbretts gehalten, die andere Hand lag auf dem Ende des Bretts, damit genug Druck ausgeübt werden konnte.

Diese körperlich sehr anstrengende Arbeit glättete die Fasern von Leinen und ermöglichte ein relativ faltenfreies Textil. Sprichwörter und Redensarten: jdn. in die Mangel nehmen




Es geht voran

Fotos: Team DIE SCHEUNE

Ein Scheunenvideo

Fotos: Team DIE SCHEUNE

Erholung auf Krickenbeck

Fotos: Team DIE SCHEUNE